INABA Churu im Test: Warum diese japanischen Schleckpasten aus der Masse herausstechen*
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Schleckpasten – sie dienen als Belohnung, zur Medikamentengabe oder einfach als kleines Leckerli für zwischendurch. Aufgrund ihrer weichen Konsistenz und ihres intensiven Aromas erfreuen sie sich bei Katzen großer Beliebtheit. Doch bei näherer Betrachtung stellt sich die Frage, ob diese Produkte den ernährungsphysiologischen Bedürfnissen von Katzen tatsächlich gerecht werden.
Ein Blick auf die Zutaten vieler handelsüblicher Schleckpasten zeigt jedoch häufig eine weniger optimale Zusammensetzung:
Statt hochwertigem Fleisch dominieren oft pflanzliche und tierische Nebenerzeugnisse, Milch- und Molkereiprodukte, Getreide, Zucker sowie verschiedene Zusatzstoffe. Diese Inhaltsstoffe sind für Katzen weder notwendig noch besonders gut geeignet und können langfristig gesundheitliche Nachteile mit sich bringen.
Trotz dieser Kritik gibt es durchaus auch empfehlenswerte Schleckpasten wie zum Beispiel die Schleckpasten von INABA Churu.
Eine gute Schleckpaste sollte mindestens folgende Kriterien aufweisen:
- Ein hoher Fleischanteil von mindesten 30%.
- Keine Zusatz von pflanzlichen Nebenerzeugnissen, Getreide, Konservierungsstoffe und künstliche Farbstoffe.
- Hoher Feuchtigkeitsgehalt.
- Die Schleckpaste sollte kalorienarm sein.
WAS VERSPRICHT DER HERSTELLER:
- Hergestellt aus 100% natürlichen Zutaten, darunter Thunfisch, Lachs oder Huhn
- Frei von Getreide, Farbstoffen und Konservierungsmitteln
- Kalorienarm
- Einfach von Hand zu geben oder zum Futter hinzuzufügen
Zusammensetzung der getesteten Sorten:
| Huhn | Wasser, 30% Hühnerfleisch, Tapioka Jakobsmuschel-Extrakt, Vitamin-E-Supplement, Taurin, Grünteeextrakt |
| Huhn & Rind | Wasser, 28,2% Hühnerfleisch, Tapioka, 1,8% Rindfleisch, Vitamin-E-Supplement, Taurin, Grünteeextrakt |
| Huhn & Krebs | Wasser, 30% Hühnerfleisch, Tapioka, 0,6% Krabben, Vitamin-E-Supplement, Taurin, Grünteeextrakt |
| Huhn & Lachs | Wasser, 28,2% Hühnerfleisch, Tapioka, 1,9% Lachs, Jakobsmuschel-Extrakt, Vitamin-E-Supplement, Taurin, Grünteeextrakt |
| Huhn & Jakobsmuscheln | Wasser, 28,2% Hühnerfleisch, Tapioka, 1,8% Jakobsmuscheln, Vitamin-E-Supplement, Taurin, Grünteeextrakt |
| Huhn & Garnelen | Wasser, 30% Hühnerfleisch, Tapioka, 0,6% Garnelen, Vitamin-E-Supplement, Taurin, Grünteeextrakt |
| Lachs | Wasser, 30% Lachs, Tapioka, Vitamin-E-Supplement, Taurin, Grünteeextrakt. |
| Thunfisch | Wasser, 30% Thunfisch, Tapioka, Vitamin-E-Supplement, Taurin, Grünteeextrakt. |
Analysewerte der getesteten Sorten (pro 100g):
| Rohprotein | Rohfett | Rohfaser | Rohasche | Feuchte | |
| Alle Sorten | 7% (min.) | 0,2% (min.) | 0,3% (max) | 1,5% | 91% (max.) |
Was macht einen wirklich guten Snack aus?
Eine endgültige Bewertung fällt nicht leicht, doch schätze ich eine klare und transparente Deklaration außerordentlich. Schließlich soll unser Personal schon wissen, was sie uns servieren. Angaben wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (4 % Huhn)“ wirken wenig überzeugend. Ebenso wenig erscheinen mir Zucker, pflanzliche Nebenerzeugnisse oder Milch- und Molkereierzeugnisse in einem Snack sinnvoll, der unseren natürlichen Ansprüchen gerecht werden soll.
Was Zusatzstoffe betrifft, lässt sich Folgendes festhalten: Sie sind nicht zwingend erforderlich. Zwar werden sie oft als nettes Extra deklariert, liefern jedoch keinen ernährungsphysiologisch relevanten Mehrwert – außer man wäre bereit, uns täglich unzählige Schleckpasten zu geben. Da die gängigen Empfehlungen bei ein bis zwei Schleckpasten pro Tag liegen, bleibt der Nutzen entsprechend begrenzt.
Die entscheidende Funktion von Schleckpasten liegt ohnehin in ihrer praktischen Anwendbarkeit – insbesondere, wenn es darum geht, uns unauffällig Medikamente zu verabreichen.
Benötigen wir Katzen solche Schleckpasten also wirklich?
Nun, streng genommen handelt es sich hierbei um ein Konzept, das eher dem menschlichen Bedürfnis nach Verwöhnung entspringt. Allerdings zeigen Ulysseus und ich uns in dieser Angelegenheit durchaus kooperativ: Belohnungen zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen, Feiertagen oder erfolgreichen Trainingseinheiten sind absolut angemessen. Dennoch sollte auch bei aller Zuneigung die Qualität des Snacks im Vordergrund stehen. Und seien wir ehrlich, liebes Personal: Die empfohlene Menge von ein bis zwei Schleckpasten wird in der Praxis gelegentlich… kreativ interpretiert.
Ulysseus und ich hatten die Gelegenheit, die oben getesteten Schleckies einer eingehenden Prüfung zu unterziehen – mit durchweg überzeugendem Ergebnis. Sie sind nicht nur „gesund“, sondern auch noch extrem schmackhaft – wir sind große Fans dieser japanischen Leckerei und unser Personal musste auch schon Nachschub bestellen.
Unser Fazit fällt entsprechend eindeutig aus: Wir sprechen eine absolute Empfehlung aus. Diese hochwertigen Schleckpasten mögen zwar preislich etwas über den üblichen Varianten aus dem Supermarkt oder Fachhandel liegen, überzeugen jedoch durch eine deutlich bessere Zusammensetzung – ganz ohne überflüssigen „Schnickschnack“.
Note: Empfehlenswert
| Vorteile | Nachteile |
| + Viel Fleisch | – Etwas preisintensiver |
| + Halboffene Deklaration | – Nur Online zu bekommen |
| + Hersteller hält, was er verspricht | |
| + Verwendung von natürlichen Zutaten |
Oberes Beitragsbild: © KI Content – Tammy erklärt

