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Mein Revier, mein Fellnest – das Renuevo Fellnest im Katzentest*

(*) Unbezahlte Werbung

Unser Revierinstinkt ist tief in unseren Katzengenen verankert und beeinflusst fast alles, was wir tun. Wir teilen unsere Umwelt sorgfältig in Bereiche ein und verteidigen sie. Schließlich geht es um unsere Sicherheit.

Dabei unterscheiden wir zwei wichtige Bereiche:

  • Das Kernrevier ist unser sicherster Ort, meistens die Wohnung oder das Haus. Hier schlafen, fressen und entspannen wir. Fremde Katzen werden dort meist nur nach längerer Eingewöhnung geduldet. Bei Kitten drücken wir manchmal ein Auge zu.
  • Das Streifgebiet liegt außerhalb der Wohnung. Es kann ein Außengehege, ein gesicherter Garten oder die große weite Welt des Freigangs sein. Dort begegnen wir anderen Katzen und teilen uns die Gegend oft nach einem ausgeklügelten „Schichtwechsel“. 

Unser Revierinstinkt beeinflusst auch, wo wir schlafen, wie wir unseren Platz markieren und ob wir ihn verteidigen. Ein Schlafplatz ist für uns nicht bloß ein gemütliches Kissen, sondern ein wichtiger Teil unseres Kerngebiets. Jede Katze sollte ihren eigenen Rückzugsort haben, an dem sie wirklich ungestört ist. Wenn möglich an einem erhöhten Platz mit Blick über das Wohnungsreviert und mit mindestens 2m Abstand zu anderen Schlafplätzen.

Damit wir uns dort sicher fühlen, kennzeichnen wir unseren Schlafplatz mit unserem ganz persönlichen Duft:

  • Mit Pheromonen und Duftdrüsen: Beim Treteln (Milchtritt) hinterlassen wir Duftstoffe aus unseren Pfoten. Reiben wir die Wangen an den Kanten, verteilen wir ebenfalls unsere eigenen Pheromone.
  • Durch ausgiebiges Liegen: Je öfter wir an einem Ort schlafen, desto mehr nimmt er unseren Geruch an. Die Botschaft an mögliche Eindringlinge ist eindeutig: „Besetzt. Bitte später wiederkommen.“
  • Mit Kratzmarkierungen: Krallen hinterlassen nicht nur sichtbare Spuren, sondern auch Duftstoffe aus den Pfotenballen. Mehrfach gesicherter Besitz, sozusagen.

Die Werbung, die unsere Dosenöffnerin neugierig machte

Dann tauchte da wieder eine Facebook-Werbung auf. Unsere Dosenöffnerin wurde hellhörig: Der Fellnest-Katzenkorb von Renuevo versprach einen Schlafplatz, der unsere Instinktbedürfnisse berücksichtigen soll.

Der Hersteller nennt auf seiner Website folgende Vorteile:

  • Reduziert Stress und sorgt für mehr Ausgeglichenheit
  • Nimmt Pheromone dauerhaft an
  • Von Tierärzten empfohlen
  • Komplettes Revier an einem Ort
  • Gemacht für Jahre

Als Tierpsychologin achtet unsere Dosenöffnerin natürlich auf eine möglichst artgerechte Haltung. Wenn sich unser Zuhause noch ein bisschen katzengerechter gestalten lässt, wird das ausprobiert. Gesagt, getan: Das erste Fellnest wurde bestellt.

Die Lieferung dauerte tatsächlich zehn Tage. Da jedes Fellnest in Handarbeit gefertigt wird, ist das aber durchaus nachvollziehbar. Über den Trackingcode konnten wir jeden Produktions- und Versandschritt verfolgen. Dann war es endlich so weit: Das Paket stand vor der Tür. Nach dem Auspacken musste der Korb noch etwas in Form gezogen werden, was schnell erledigt war. Anschließend hieß es warten… denn jetzt kamen Ulysseus und ich ins Spiel. Wir durften das Fellnest testen.

Das Fellnest gegen den Karton – ein überraschend kurzer Wettkampf

Nach gerade einmal 20 Minuten war klar: Ulysseus heißgeliebter Karton von einem bekannten Mahlzeitenlieferdienst hatte ausgedient.

Ulysseus war vom Fellnest sofort fasziniert. Er sprang hinein und wieder heraus, kratzte am Boden, kugelte sich darin und markierte es gefühlt an hundert Stellen. Auch die mitgelieferte Ballkordel wurde gründlich geprüft. Zehn Minuten später rollte er sich zusammen und schlief tiefenentspannt ein.

Seit diesem Tag hat Ulysseus seinen geliebten Karton nicht mehr benutzt. Der Karton nahm es übrigens mit Fassung.

Größe und Farbe

Das Fellnest gibt es in zwei Größen: M und L.

  • Größe M hat einen Durchmesser von 41 cm und ist für die meisten Katzen geeignet.
  • Größe L misst 46 cm und bietet größeren Katzen genug Platz, ohne überdimensioniert zu wirken. Empfehlenswert für Maine Coons, Sibirische Katzen, Norwegische Waldkatzen, Ragdolls – und natürlich für Ulysseus und mich.

Bei den Farben kann der Dosenöffner zwischen Grün, Braun und Grau wählen. Unsere Dosenöffnerin entschied sich zunächst für Hellgrau. Kleiner Spoiler: Das zweite Fellnest wurde später in Braun bestellt.

Was macht das Fellnest besonders?

Der Fellnest-Katzenkorb besteht aus atmungsaktiven Baumwollfasern. Sie sollen uns im Sommer angenehm kühl halten und im Winter wärmen damit es das ganze Jahr über gemütlich bleibt. Ein guter Schlafplatz ist schließlich keine Saisonware.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Oberfläche, sie besteht aus Baumwollfasern: Naturfasern sind unregelmäßig strukturiert. Dadurch können sich unsere individuellen Duftspuren besser darin festsetzen, dauerhaft. Synthetische Fasern sind dagegen glatt, unser Geruch verfliegt daran schon nach wenigen Stunden. Für uns Katzen ist das nicht ganz unwichtig: Ein vertrauter Duft hilft dabei, einen Platz als den eigenen wiederzuerkennen.

Unsere Pfoten und der Bereich zwischen den Zehen besitzen Duft- und Schweißdrüsen. Wenn wir am Korb kratzen oder den Milchtritt machen, geben wir Duftstoffe ab, die vom Naturmaterial aufgenommen werden. Und je öfter wir im Fellnest schlafen, darin kratzen oder damit spielen, desto vertrauter riecht es für uns.

Kurz gesagt: Der Korb wird mit der Zeit immer mehr zu unserem ganz persönlichen Rückzugsort. Wir würden sagen: ein gemütliches Nest mit eingebauter Duftsignatur, ganz ohne Namensschild.

Das Fellnest ist gewissermaßen ein kleines Komplettrevier: Wir können am hohen Rand oder am Boden kratzen und unsere Krallen schärfen, in der Mitte gemütlich schlafen und mit dem mitgelieferten Spielzeug spielen oder kämpfen. Alles, ohne unseren beanspruchten Platz verlassen zu müssen.

Die Qualität macht einen sehr guten Eindruck. Und glaubt mir: Ich weiß, wovon ich spreche. Meine Krallen haben den Korb gründlich getestet. Innen und außen zu kratzen macht großen Spaß. Trotzdem sieht das Fellnest noch aus wie neu: keine auffälligen Kratzspuren, keine Ziehfäden, nichts. Das zeugt von einer sehr guten Verarbeitung.

Der erhöhte Rand mit den kleinen Katzenohren gefällt uns ebenfalls. Durch die Öffnungen kann man wunderbar mit den Pfoten angeln. Außerdem lässt sich der Kopf gemütlich an den Rand kuscheln. Er vermittelt Geborgenheit, ohne dass man sich eingesperrt fühlt.

Ein kleiner Hinweis zu erhöhten Schlafplätzen

Viele Katzen fühlen sich auf erhöhten Schlafplätzen sicherer. Von oben lässt sich das Revier gut überblicken, und mögliche Gefahren am Boden fallen schneller auf. Deshalb kann es sinnvoll sein, Schlafplätze nicht ausschließlich direkt auf dem Boden, sondern auch an erhöhten, sicheren Orten anzubieten.

Nachdem wir das erste Fellnest getestet hatten und Ulysseus seinen Karton nicht mehr nutzte, entsorgten unsere Dosenöffner den alten Karton. Besonders auffällig war allerdings, dass ich (Tammy) plötzlich ebenfalls in Ulysseus Fellnest wollte, obwohl sie Kartons bisher oftmals gemieden hatte. Da war unseren Dosenöffnern klar: Ein zweites Fellnest musste her.

Zehn Tage später kam das braune Modell an. Seitdem haben wir jeweils unser eigenes Fellnest. Und jedes wird hauptsächlich von der Fellnase genutzt, deren Geruch darin steckt.

Unser Fazit

Alles in allem können wir den Fellnest-Katzenkorb von Renuevo absolut empfehlen. Er sieht hübsch aus, macht einen robusten Eindruck und wurde von uns sehr gut angenommen. Besonders Ulysseus scheint seinen neuen Lieblingsplatz gefunden zu haben.

Ob jedes Werbeversprechen für jede Katze gleichermaßen gilt, können natürlich nur die jeweiligen Katzen selbst beurteilen. Bei uns jedenfalls ist das Fellnest inzwischen fester Bestandteil des Reviers und der Karton Geschichte.

Tipp für Mehrkatzenhaushalte: Als praktische Faustregel empfiehlt es sich, mehr Schlafplätze als Katzen anzubieten, also Anzahl der Katzen plus eins. Am besten stehen sie an verschiedenen, möglichst erhöhten Orten. So hat jede Katze mehr Auswahl und weniger Anlass, den Platz der anderen für „eigentlich meinen“ zu erklären.

Alle Bilder: © Manon van der Meirschen – Tammy erklärt

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